Musealer Schreibschrank - so genanntes Cantourgen

    Mainz, Mitte 18. Jahrhundert

    Nussbaum furniert

    Würfelmarketerie

    Halbplastische von korinthischen Kapitellen bekrönte Voluten

    Geschnitzte Füße mit Schabracke

    Der Ausdruck Cantourgen leitet sich von dem seinerzeit im Mainzer Sprachraum gebräuchlichen Begriff Cantor bzw. Cantour für Büro ab. Durch die Verkleinerungsform entstand wiederum mit dem Anhang „gen“ für „chen“ die Bezeichnung cantourgen, was soviel wie „kleines Büro“ bedeutet. Die charakteristischen Stilmerkmale eines Mainzer Schreibschranks sind die über Eck stehenden Pilaster, in den Volutenfüßen beginnend, sich über die gesamte Möbelhöhe ziehend, mit Henkelvoluten und bekrönenden, geschnitzten Rocaille-Kapitellen. Viele der so genannten Cantourgene entstanden als Meisterstücke und gelten als Spitzenerzeugnisse der deutschen Schreinerkunst.

    HÖHE: 208 cm

    BREITE: 143 cm

    TIEFE: 69 cm

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